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27. April 2026

Licht, das Geschichte lebendig macht: GLP Nexus im antiken Tenea

Licht, das Geschichte lebendig macht: GLP Nexus im antiken Tenea

Die Ausgrabungsstätte der sagenumwobenen Stadt Tenea im Gebiet des antiken Korinth ist Schauplatz eines archäologischen Projekts, bei dem zahlreiche bedeutende Funde und Artefakte aus archaischer Zeit und der Bronzezeit sowie aus hellenistischer bis römischer Epoche freigelegt wurden. Die Grabung, 2013 begonnen, findet jedes Jahr über einen Zeitraum von fünf Wochen im September und Oktober statt.

Heute ist der Ort unter dem Namen Chiliomodi bekannt und zugleich Geburtsort des Architekten, Performance Designers und Kulturberaters Andreas Skourtis. Skourtis arbeitet eng mit dem Ausgrabungsteam des griechischen Kulturministeriums zusammen, das unter der Leitung von Dr. Elena Korka steht. Er lebt in London, ist auf performativ geprägte Raumkonzepte spezialisiert und leitet als Programme Leader den Bereich Performance Design an der Royal Central School of Speech and Drama – University of London.

Die Grabungsstätte wird seit jeher mit mystischen Heilungen in Verbindung gebracht. Zudem förderten Untersuchungen auf Skourtis’ eigenem Grundstück rituelle Strukturen, unterirdische Zisternen, Funde seltener Münzen sowie ausgedehnte Werkstattkomplexe zutage.

Licht als Werkzeug zur Vermittlung archäologischer Räume

In diesem Jahr arbeitete Skourtis mit der Lichtdesignerin Sofia Alexiadou zusammen, einer langjährigen Weggefährtin, die zugleich Programme Director des BA (Hons) Creative Lighting Control sowie des MA Light in Performance am Rose Bruford College ist. Um die verschiedenen Grabungsbereiche insbesondere in den Stunden rund um den Sonnenuntergang behutsam und zugleich wirkungsvoll zum Leben zu erwecken, fand sie eine ebenso durchdachte wie naheliegende Lösung in den Produkten der neuen Marke Nexus Lights von GLP.

Ein erster Impuls in Frankfurt

Erstmals aufmerksam geworden war Alexiadou auf die Nexus Leuchten durch Manuel Paulus, Division Manager der Nexus Lights Sparte, am GLP Stand auf der Prolight + Sound 2025 in Frankfurt. Schnell erkannte sie das Potenzial dieser akkubetriebenen, per App steuerbaren und kabellosen IP65-Lichtlösung. Neben der kreativen Freiheit überzeugte insbesondere die Laufzeit von bis zu 24 Stunden, bevor ein schnelles Wiederaufladen erforderlich ist. Mit 48 RGBW LEDs bot die Leuchte zudem eine kräftige, differenzierte Farbpalette mit vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten.

Erste Tests vor Ort und Orientierung an der Architektur

Rückblickend sagt Sofia Alexiadou: „Ich habe mich sofort in diese Leuchten verliebt – in ihre Flexibilität – und habe als Designerin unmittelbar angefangen zu überlegen, wie ich sie einsetzen könnte. Als ich dann zu dem archäologischen Projekt eingeladen wurde, dachte ich: Ich habe etwas, das für diesen Ort absolut perfekt ist. Wir haben mit zehn Einheiten experimentiert, sie versetzt und unterschiedliche Farben eingesetzt“, erläutert sie weiter. „Aber das Entscheidende war immer, der Architektur des Ortes zu folgen.“

Szenografische Improvisation im Gelände

Auch Andreas Skourtis beschreibt den Ansatz als bewusst offen und suchend: „Wir wollten eine räumliche, szenografische Improvisation entwickeln. Sofia und ich konnten die Nexus Leuchten nutzen, um bestimmte Elemente hervorzuheben. Am Ende haben wir einen Teil der Ausgrabung so beleuchtet, als wäre er das lebendige Zentrum des gesamten Areals.

Wir haben mit verschiedenen Farben und Lichtintensitäten gearbeitet – und das Besondere an diesen Leuchten war, wie einfach sie zu installieren sind und wie intuitiv man mit ihnen arbeiten und den Raum erkunden kann.“

Für Sofia Alexiadou war besonders eindrucksvoll, wie das künstliche Licht mit dem Einsetzen der Dämmerung allmählich die Führung übernahm: „Das natürliche Licht der Landschaft im Sonnenuntergang zu mischen und dann zu erleben, wie die Nexus Geräte übernehmen, wenn es verblasst.“

Lichtinstallation mit Rücksicht auf die historische Stätte

„Wir befanden uns buchstäblich mitten im Nirgendwo. Diese Leuchten ganz einfach dorthin tragen zu können und sie direkt über die App zu steuern, war außergewöhnlich. Da sie akkubetrieben sind, gab es kaum Unterbrechungen, und wir berührten Bereiche, die über Jahrhunderte ungestört gewesen sind. Wir konnten mit Intensitäten und Farben spielen und mit Licht etwas sichtbar machen, das lange verborgen war. Und weil die Leuchten so leicht und flexibel sind, konnten wir sie dort platzieren, wo wir sicher waren, keinerlei Schäden zu verursachen.“

Ein Experiment mit nachhaltiger Wirkung

„Für mich als Lichtdesignerin war es ein spannendes Experiment, die Qualität von Nexus zu testen und die feinen Nuancen und Sättigungen auszuloten, die sich im Zusammenspiel mit dem natürlichen Licht erzielen lassen. Die Leuchten sind extrem flexibel, und farblich hat GLP hier eine Lösung geschaffen, die wirklich keine Wünsche offen lässt.

Das Projekt hat uns definitiv eine Perspektive für die Zukunft eröffnet, falls wir dort eines Tages eine dauerhaftere Lichtinstallation realisieren möchten. Und ich weiß schon jetzt, dass ich mit diesen Leuchten weiterarbeiten werde.“

Licht als Werkzeug für Forschung und Geschichtsvermittlung

Das Schlusswort gehört Andreas Skourtis: „Es war eine seltene Gelegenheit, das Gelände nicht nur zu kartieren, sondern experimentell zu erkunden. Dadurch konnten wir erfahren, wie Licht genutzt werden kann, um narrative Ebenen zu betonen und Atmosphären innerhalb einer laufenden archäologischen Ausgrabung zu schaffen. Solche Chancen ergeben sich selten.“

Darüber hinaus ermöglichte das Projekt die Erforschung von Licht im Kontext einer aktiven Ausgrabung sowie die Präsentation der Arbeit im Rahmen der jährlichen ortsspezifischen Performance Installationsveranstaltung „Performing Ancient Tenea: Fragments“. Diese wird seit Oktober 2024 von Andreas Skourtis kuratiert und initiiert und ist Teil seines umfassenderen praxisbasierten Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit dem archäologischen Team.

Verfügbarkeit von Nexus Lights

Die Nexus Lights sind inzwischen über Partnerschaften mit großen Online-Händlern wie Thomann (Europa) sowie Full Compass Systems (Nordamerika) breit verfügbar.

Kategorie
Architektur
Lichtdesign
Beteiligte Produkte
Bilder
Licht, das Geschichte lebendig macht: GLP Nexus im antiken Tenea
Bilder: Andreas Skourtis
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Bilder: Andreas Skourtis
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Bilder: Andreas Skourtis
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